Willkommen in der Kita Wüste

Gemeinsam sehen, Mut fördern und Grenzen überwinden

Das pädagogische Handeln in der Kita Wüste folgt dem Leitgedanken:

Das tägliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung wird als etwas Selbstverständliches gesehen. Es ist Grundlage für mehr Verständnis, Solidarität und Verantwortung füreinander in unserer Gesellschaft.

Alle Kinder wollen in dem unterstützt werden, was sie tun und probieren, wollen ermutigt werden, wenn sie sich trauen, ihre Grenzen zu überwinden, wollen gesehen werden, wenn etwas gelingt

Städtische Kindertagesstätte Wüste

Adresse:
August-Hölscher-Straße 34, 49080 Osnabrück

Telefon:
0541 323-7640

E-Mail:
kita-wuestenoSpam@osnabruecknoSpam.de

Leitungsteam:
Bernadette Gehrmeyer (Leiterin)
Ulrike Krüger (stellvertretende Leiterin)

 Anmeldung 

Das sind wir.

  • Klettergerüst aus Holz im Außenbereich der Kita Wüste
  • Gebäude der Kita im Detail, im Vordergrund ein Baum und Gräser
  • Ein großer Heller Raum, eine kleine Holztreppe führt auf eine kleine Empore
  • Ein Kürbis wird in kleine Würfel geschnitten
  • Ein Baum auf dem Spielplatz, im Hintergrund das Gebäude der Kita
  • Ein heller Raum mit Holzmöbeln. Rechts führt eine Holztreppe auf die Empore.
  • Eine Rutsche mit Holzgerüst, im Hintergrund Bäume

Die Gruppen und ihre Öffnungszeiten

Gruppe

Alter der Kinder

Plätze

Öffnungszeiten

Integrative Betreuung

Mäuse

2 - 6

25

08:00 - 14:00

 

Schlangen

3 - 6

18

08:00 - 14:00

ja

Schildkröten

2 - 6

25

08:00 - 14:00

 

Flöhe

0,5 - 3

15

08:00 - 14:30

möglich

Folgende erweiterte Öffnungszeiten können bei begründetem Bedarf zusätzlich in Anspruch genommen werden:

vormittags ab 7 Uhr oder 7.30 Uhr
nachmittags bis 16 Uhr, 16.30 Uhr oder 17 Uhr

Schließzeiten

Die Einrichtung hat insgesamt 28 Tage im Jahr geschlossen. Davon liegen 15 Tage innerhalb der Schulsommerferien. Die Schließtage werden den Eltern zu Beginn des Kalenderjahres mitgeteilt.

Konzeption

In der integrativen städtischen Kindertagesstätte Wüste wachsen Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen sowie Kinder ohne Behinderung in altersgemischten Gruppen in einer anregenden, an ihren Bedürfnissen orientierten Atmosphäre auf. Das tägliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung wird als etwas Selbstverständliches gesehen. Es ist Grundlage für mehr Verständnis, Solidarität und Verantwortung füreinander in unserer Gesellschaft.

Neben dem Freispiel gibt es tägliche Angebote in unterschiedlichen Funktionsbereichen sowie wöchentlich stattfindende Arbeitsgemeinschaften zu verschiedenen Themen und Projekten. In der Kindertagesstätte Wüste wird unter Beibehaltung von Stammgruppen nach dem offenen Konzept gearbeitet.

 Ausgangspunkt der offenen, integrativen Arbeit ist die grundsätzliche Akzeptanz jedes einzelnen Kindes, die Unterschiedlichkeit des Einzelnen nicht nur zuzulassen, sondern bewusst in den Entwicklungsprozess zu integrieren. Es ist wichtig, den Kindern zu einer größtmöglichen Selbstständigkeit und Eigenaktivität zu verhelfen. Durch die aktive Auseinandersetzung mit sich selbst und der Umwelt werden Neugier geweckt und Zugänge zu Wissen und Erfahrungen geöffnet. Die integrative Arbeit wird durch die therapeutische Versorgung in den Bereichen Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie ergänzt. Eltern sind Partner in der Erziehung und Bildung der Kinder, regelmäßige Elterngespräche sind daher integraler Bestandteil der Arbeit.

Im Krippenbereich versuchen wir den Tagesablauf am natürlichen Rhythmus der Kinder entlang zu planen, mit Phasen der Aktivität, der Pflege und Zeiten für altersgerechte Mahlzeiten. Auch in der Krippe hat das freie Spiel bei uns einen hohen Stellenwert, ergänzt durch kleine pädagogische Angebote und Aktivitäten. Ausflüge sind ebenfalls regelmäßiger Bestandteil des Krippenalltags. Ruhezeiten sind am Rhythmus der Kinder orientiert, der Mittagsschlaf sollte nicht durch Abholzeiten gestört werden. Gegenseitige Besuche und gemeinsame Aktivitäten von Krippen- und Kindergartenkindern sind nach Absprache gewünscht, die Krippenkinder werden allerdings von einer Fachkraft dabei begleitet.

All das zu erfüllen, ist Anspruch und Qualitätsmerkmal der offenen, integrativen Arbeit in unserer Einrichtung.

Die vollständige Konzeption unserer Einrichtung können Sie hier einsehen (wird nachgereicht). 

Unser Bild vom Kind

Jedes Kind wird durch sein soziales Umfeld wie Familie und Freunde etc. geprägt. Die Persönlichkeitsentwicklung wird zudem durch eigene Erfahrungen im Alltag und heutzutage auch verstärkt durch die Medien beeinflusst. Für uns ist jeder Mensch eine eigenständige Person, mit ganz individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten.

Daher ist es für den Kindertagesstätten -/Krippenalltag wichtig, jedes Kind mit seinem eigenen Entwicklungsstand abzuholen und weiter zu begleiten. Dieses bezieht sich auch auf die Eingewöhnungszeit des Kindes, die individuell gestaltet wird. Wir arbeiten dabei insbesondere in der Krippe in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell. 

Wir verstehen das Kind in diesem Beziehungssystem als aktiv handelnden Partner..

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit

In der pädagogischen Arbeit sind uns folgende Schwerpunkte besonders wichtig:

  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Sozialverhalten, Lebenspraxis, Lebensfreude
  • spielerisch Lernen lernen, Kreativität und motorische Fertigkeiten

Um dies in der Praxis zu erreichen, bieten wir Freispiel, tägliche Stuhlkreise, tägliche Angebote im Sport – Kreativ – und Ruhebereich und Projekte an. 

Einmal wöchentlich bieten wir einen „Schulkinderstuhlkreis“ an, gruppenweise das Faustlos - und Fäustling Programm und zurzeit einmal wöchentlich ein separates Faustlosprogramm für ukrainische und russische Kinder in russischer Sprache.

Diese Aktivitäten beinhalten zum Beispiel Gespräche, individuelle Zuwendung, Konfliktbewältigung und Integration.

Integration

Unter Integration verstehen wir nicht nur, dass behinderte und nicht behinderte Kinder, sondern auch Kinder mit Migrationshintergrund, Kinder aus sozial benachteiligten Familien oder verhaltensauffällige Kinder gemeinsam betreut und gefördert werden.

Ziel der pädagogischen Arbeit im Rahmen der Integration ist, Bedingungen zu schaffen, in denen das einzelne Kind seine Möglichkeiten erproben und seine vorhandenen Kompetenzen im Sinne einer ganzheitlichen Entwicklung erweitern kann.

Aufgrund des erhöhten Förder – und Betreuungsbedarfs der Kinder mit Behinderung ist die Gruppenstärke der integrativen Gruppe auf maximal 18 Kinder reduziert. Davon sind vier Plätze für Kinder mit Behinderungen vorgesehen.

Zusätzlich zu den zwei sozialpädagogischen Fachkräften ist noch eine dritte, heilpädagogische Fachkraft in der Gruppe tätig. Entsprechend der individuellen Bedürfnisse und des Entwicklungsniveaus organisiert diese kindgerechte und entwicklungsgerechte Angebote für den Kindergarten/ und Krippenalltag bzw. begleitet und unterstützt die Kinder im Freispiel.

Durch die therapeutische Versorgung in den Bereichen Logopädie, Ergotherapie und Krankengymnastik (niedergelassene Therapeuten) wird diese Arbeit noch ergänzt.

Wir bemühen uns, einen intensiven und regelmäßigen Austausch mit den Therapeuten zu gewährleisten, um die Fördermöglichkeiten für jedes einzelne Kind noch zu optimieren.

Durch die stadtteilbezogene Versorgung mit Integrationsplätzen wird eine wohnortsnahe gemeinsame Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung im Elementarbereich gewährleistet.

Dem Kind mit Behinderung ermöglicht diese, in seinem sozialen Lebensumfeld zu bleiben und dort auch Kontakte aufzubauen.

Zudem erspart es den Kindern und auch deren Eltern lange Anfahrtswege und -zeiten.

Durch den selbstverständlichen Umgang miteinander in der Kindertagesstätte und im gemeinsamen Spiel werden schon sehr früh Verständnis und Verantwortung füreinander für die Kinder erfahrbar.

Um die Kinder kümmert sich ein multiprofessionelles Team von bis zu 24 pädagogischen, heilpädagogischen,  hauswirtschaftlichen und handwerklichen Fachkräften, das die Betreuung Ihrer Kinder nach dem offenen und integrativen Konzept leben und gestalten möchte.

FSJ'ler und Praktikantinnen und Praktikanten aus allgemeinbildenden Schulen und Fachschulen ergänzen das pädagogische und hauswirtschaftliche Team.

Das Gebäude und die Umgebung

Die städtische Kita Wüste in der August-Hölscher-Straße 24 im Stadtteil Wüste befindet sich in einer wohngebietsnahen Lage und ist umgeben von Bildungseinrichtungen und Sportstätten. 

Der Innenbereich der Einrichtung ist lichtdurchflutet und offen gestaltet und wird ergänzt durch einen großzügigen Außenbereich. Das Haus und das Außengelände sind in unterschiedliche Funktionsbereiche eingeteilt, in denen Kindern viel Freiraum für ihr kreatives und selbst bestimmtes Spiel und für Bewegung gegeben wird. 

Gestaltung der Eingewöhnung

Unabhängig vom Alter müssen sich alle Kinder in der neuen Kita mit den dort fremden Räumen, Abläufen und Menschen erst einmal zurechtfinden.

Wir setzen dies für die Kinder unter drei Jahren mit dem sogenannten „Berliner Eingewöhnungsmodell“ um. Voraussetzung für die Aufnahme in der Krippe ist hierbei, dass sich ein Elternteil (oder ggf. ein anderer sehr vertrauter Erwachsener) etwa zwei bis drei Wochen Zeit für die schrittweise Eingewöhnung nimmt. Um eine vertrauensvolle Bindung zur Bezugserzieherin oder dem Bezugserzieher der Kita zu entwickeln, wird die morgendliche Trennungssituation sehr behutsam und durch Eltern begleitet gestaltet. Der Kita-Tag beginnt zunächst mit nur ein bis zwei Stunden. Erst danach erfolgt eine schrittweise Ausweitung der ersten zehn Minuten ohne Vater oder Mutter. Wenn sich ein Kind dann (trotz möglichem Abschiedsschmerz) lösen kann, sich von der Fachkraft trösten lässt und spielen mag, ist die Grundlage für die Krippen-Betreuung in der Regel geschafft.

Bei den Kindern über drei Jahren bieten wir das Berliner Eingewöhnungsmodell auch als mögliche Orientierung an. Erfahrungsgemäß schaffen es ältere Kinder und solche mit außerfamiliärer Betreuungserfahrung schneller, sich in einer neuen Umgebung wohl zu fühlen.  Sollte ein Kind zu einem späteren Zeitpunkt besonders untröstlich oder krank sein, informieren wir die Eltern oder die uns genannten Personen umgehend.

Gestaltung der Zusammenarbeit mit den Eltern

Um unsere pädagogische Zielsetzung effektiv zu gestalten, ist uns ein guter Kontakt zu den Eltern sehr wichtig. Dabei streben wir eine gemeinsame, sachliche Ebene der Zusammenarbeit an, auf der wir einvernehmlich zum Wohle der Kinder Entscheidungen treffen können.

Die Elternarbeit besteht bei uns aus: Anmeldegesprächen, Eingewöhnung in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell, Tür – und Angelgesprächen, Elterngespräche nach Terminabsprache, Elternbriefe, Elternabende/Infoabende, Infoblätter, Elternpinwand, Feste/Aktionen, Elternhospitationen. Ferner wird jedes Jahr ein aus der Elternschaft gewählter Elternbeirat gebildet, der die Interessen der Eltern vertritt.

Anmeldung

Eine Anmeldung für einen Betreuungsplatz ist grundsätzlich ganzjährig und ausschließlich online möglich. 

Für einen Platz zum August muss eine Anmeldung im November/Dezember des vorherigen Jahres erfolgen (Ende der Anmeldefrist ist der 31.12.). Natürlich können Sie vorher gerne unsere Kindertageseinrichtung einmal persönlich kennenlernen. Bitte vereinbaren Sie hierzu telefonisch einen Termin.

 Anmeldeformular 

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Offene Stellen bei der Stadt Osnabrück

Egal ob Erzieherin oder Erzieher, Heilpädagogin oder -pädagoge, sozialpädagogische Assistenz, Köchin oder Koch, Leitung oder noch auf der Suche nach einer Ausbildung – wir freuen uns auf dich! Gemeinsam gestalten wir die Zukunft unserer Kinder in den städtischen Kitas. Entdecke jetzt unsere offenen Stellen und starte bei uns durch!

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Der Weg zur Kita Wüste: